Verkehrsunfall Schmerzensgeld

Kommt es zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden, kann der Geschädigte unter Umständen Schmerzensgeld fordern.

Gesetzliche Grundlage für Schmerzensgeld ist § 253 Abs. 2 BGB. Dieser Norm zufolge kann bei Verletzungen des Körpers oder der Gesundheit eine billige Entschädigung in Geld gefordert werden.

Schmerzensgeld dient der Ausgleich der erlittenen Schäden sowie der Genugtuung. Der Geschädigte muss beweisen, dass und welchen Schaden er erlitten hat.

Kriterien, die bei der Bestimmung der Höhe des Schmerzensgeldes durch das Gericht Berücksichtigung finden, sind:

  • Ausmaß des Verschuldens des Schädigers (Vorsatz, grobe oder leichte Fahrlässigkeit)
  • Intensität der Schmerzen
  • Notwendigkeit eines operativen Eingriffs
  • Folgeschäden
  • Vermögensverhältnisse der Beteiligten (sowohl Schädiger als auch Geschädigter)
  • Mitverschulden des Geschädigten.

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