Tiere im Auto

Tiere im Auto müssen gesichert werden. StVO und Bußgeldkatalog unterscheiden nicht zwischen Tieren und sonstiger Ladung, sodass die allgemeinen Vorschriften zur Ladungssicherung Anwendung finden (§ 22 Abs. 1 StVO).

Tiere sind demzufolge so zu verstauen und zu sichern, dass sie selbst bei einer Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht rutschen oder fallen.

Welche Sicherungsmaßnahmen getroffen werden müssen, hängt von Art und Größe des Tiers ab. Kleinere Haustiere wie Katzen sollten in Transportboxen mitgenommen werden.

Hunde können im Kofferraum transportiert werden, wobei zwischen Kofferraum und Rücksitzen ein Trenngitter angebracht werden sollte. Auch wenn für Hunde keine Anschnallpflicht besteht, können Sicherheitsgurte im Fachhandel erworben werden.

Wird ein Tier nicht angemessen gesichert, beträgt das Bußgeld 30 Euro. Werden durch die unzureichende Sicherung andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, erhöht sich die Geldbuße auf 60 Euro. Zudem erhält der Fahrer einen Punkt im Fahreignungsregister. Kommt es durch die unzureichende Sicherung des Tieres zu einer Sachbeschädigung, sind ein Bußgeld in Höhe von 75 Euro sowie ein Punkt die Folge.

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