Mobiltelefonverstoß

Durch das Telefonieren am Steuer wird der Fahrer vom Verkehrsgeschehen abgelenkt. Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit werden durch die Benutzung eines Mobiltelefons deutlich beeinträchtigt.

Ein Mobiltelefonverstoß wird daher mit einem Bußgeld von 60 Euro und einem Punkt im Fahreignungsregister geahndet. Fahrradfahrer müssen 25 Euro zahlen.

Untersagt ist die Benutzung eines Mobiltelefons, wenn es dafür in der Hand gehalten werden muss, § 23 Abs. 1a StVO. Somit sind nicht nicht nur das Telefonieren, sondern auch das Lesen oder Schreiben von SMS, E-Mails und ähnlichem sowie die manuelle Benutzung des Mobiltelefons als Navigationsgerät bußgeldbewehrt. Wird dagegen eine Freisprechanlage verwendet, darf am Steuer telefoniert werden.

Das Verbot ein Mobiltelefon zu benutzen gilt nicht, wenn der Motor ausgeschaltet ist und das Fahrzeug steht. Wird der Motor also im Stau oder an einer roten Ampel ausgeschaltet, darf telefoniert werden.

Weitreichende Folgen kann die Benutzung eines Mobiltelefons am Steuer haben, wenn es zu einem Unfall kommt. Unter Umständen liegt dann grobe Fahrlässigkeit vor, was zur Folge hat, dass die Kaskoversicherung die Leistung verweigern kann.

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