Leasingfahrzeug Unfall

Geschieht ein Unfall mit einem Leasingfahrzeug, sind nicht nur Schädiger und Geschädigter, sondern auch das Leasing-Unternehmen betroffen.

Nach einem Unfall anspruchsberechtigt ist eigentlich der Leasinggeber (das Leasing-Unternehmen). Häufig wird jedoch im Leasingvertrag vereinbart, dass der Leassinggeber nur für Totalschäden einsteht, während der Leassingnehmer (der Kunde des Leasings-Unternehmens) sonstige Reparaturkosten zu tragen und für die Schadenssbwicklung zu sorgen hat. Ein Totalschaden wird in vielen Leasingverträgen bereits dann angenommen, wenn die Reparaturkosten 50 Prozent des Wiederbeschaffungswerts übersteigen.

Der Leasingnehmer des Leasingfahrzeugs ist im Regelfall dazu verpflichtet, die Instandsetzung umfassend und von einer Vertragswerkstatt durchführen zu lassen.

Der Ersatz für die Wertminderung nach einem Unfall steht im Regelfall dem Leasinggeber zu. Der Leasingnehmer hat dagegen Anspruch auf einen Mietwagen und Nutzungsausfallentschädigung.

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