Ladungssicherung LKW

Mangelhafte Ladungssicherung stellt insbesondere bei LKW ein großes Risiko für den Straßenverkehr dar.

Die Ladung eines Kfz ist so zu verstauen und zu sichern, dass sie selbst bei einer Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen kann, § 22 Abs. 1 StVO. Nicht ausreichende Ladungssicherung führt ein Bußgeld von 60 Euro sowie einen Punkt im Fahreignungsregister nach sich. Wurden dadurch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, erhöht sich das Bußgeld auf 75 Euro, kam es zu einem Unfall, werden 100 Euro fällig.

Fahrzeug und Ladung dürfen zusammen nicht breiter als 2,55 m und nicht höher als 4 m sein. Ausnahmen gelten für land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge, § 22 Abs. 2 StVO.

Die Ladung darf bis zu einer Höhe von 2,50 m nicht nach vorne über das Fahrzeug hinausragen. Ansonsten darf der Überstand 50 cm nach vorne und 1,50 m nach hinten betragen. Für Strecken von weniger als 100 km darf die Ladung bis zu 3 m hinten aus dem Fahrzeug herausragen. Ein Ladungsüberstand von mehr als einem Meter nach hinten muss durch eine Fahne, ein Schild oder einen Zylinder kenntlich gemacht werden, §§ 22 Abs. 3, 4 StVO.

Seitlicher Überstand von mehr als 40 cm muss nach vorn durch eine Leuchte mit weißem, nach hinten durch eine Leuchte mit rotem Licht versehen werden. Einzelne Stangen, Pfähle und andere schlecht erkennbare Gegenstände dürfen nicht seitlich herausragen, § 22 Abs. 5 StVO.

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