KfZ Kennzeichen

Das Kfz-Kennzeichen (umgangssprachlich auch als Nummernschild bezeichnet) ist die amtliche Kennzeichnung von Kraftfahrzeugen. Zusammen mit der Zulassungsbescheinigung dient das Kfz-Kennzeichen als Nachweis für die Zulassung des Fahrzeugs zum Straßenverkehr.

Es setzt sich zusammen aus einem Unterscheidungszeichen, das einen bis drei Buchstaben umfasst und entweder für den Verwaltungsbezirk der Zulassungsbehörde (bspw. B für Berlin) oder für das Organ bzw. die Behörde steht, durch welche das Fahrzeug genutzt wird (bspw. Y für die Bundeswehr). Auf das Unterscheidungszeichen folgt die Erkennungsnummer, die aus einem oder zwei Buchstaben und einer ein- bis vierstelligen Zahl besteht.

Auf dem hinteren Kfz-Kennzeichen befindet sich eine Plakette, welche die Frist zur Anmeldung für die nächste Hauptuntersuchung anzeigt (TÜV-Plakette). Die Farbe der Plakette ändert sich zur leichteren Erkennbarkeit jährlich. Unter dieser Prüfplakette ist die Stempelplakate des zuständigen Landkreises angebracht, welche das Wappen des jeweiligen Bundeslandes zeigt. Die genauen Vorgaben für Ausgestaltung und Anbringung des Kfz-Kennzeichen finden sich in § 10 FZV.

Es existieren verschiedene besondere Formen des Kfz-Kennzeichens, wie Oldtimerkennzeichen / H-Kennzeichen (§ 9 Abs. 1 FZV), grüne Kennzeichen für steuerbefreite Fahrzeuge (§ 9 Abs. 2 FZV), Saisonkennzeichen (§ 9 Abs. 3 FZV) sowie rote Kennzeichen für Prüfungs-, Probe und Überführungsfahrten (§§ 16, 16a FZV).

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