Beleuchtung & Warnzeichen

Die Beleuchtung des Kfz ist in § 17 StVO geregelt. Die Beleuchtungseinrichtungen sind zu benutzen, wenn es die Sichtverhältnisse erfordern. Dies ist insbesondere bei Dämmerung oder Dunkelheit der Fall. Sie dürfen nicht verschmutzt sein, § 17 Abs. 1 StVO.

Mit Standlicht allein darf nicht gefahren werden, Fernlicht darf nur auf Straßen genutzt werden, die nicht ausreichend beleuchtet sind. Bei entgegenkommendem Verkehr muss abgeblendet werden, § 17 Abs. 2 StVO.

Krafträder sind stets mit eingeschaltetem Abblendlicht zu fahren, sonstige Kfz dann, wenn die Sichtverhältnisse dies erfordern (bspw. bei Nebel, Schnee oder Regen). Nebelscheinwerfer dürfen ebenfalls nur bei solcher Witterung angeschaltet werden, §§ 17 Abs. 2a, Abs. 3 StVO.

Haltende Fahrzeuge müssen außerhalb geschlossener Ortschaften mit eigener Lichtquelle beleuchtet werden. Innerorts genügt es, wenn die Sichtbarkeit des Fahrzeugs auf andere Weise sichergestellt wird, § 17 Abs. 4 StVO.

§ 16 StVO regelt die Verwendung von Warnzeichen im Straßenverkehr. Schall- und Leuchtzeichen (Hupe und Lichthupe) dürfen nur dann verwendet werden, wenn der Kfz-Führer sich oder Andere gefährdet sieht oder wenn er außerhalb geschlossener Ortschaften einen Überholvorgang ankündigen will, § 16 Abs. 1 StVO.

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