Begutachtung / Begutachtungsstelle für Fahreignung

Die Begutachtungsstellen für Fahreignung (BfF) führen medizinisch-psychologische Untersuchungen (MPU) durch.

Aufgabe der Begutachtungsstellen für Fahreignung ist die Überprüfung der Fahreignung von verkehrsauffälligen Kraftfahrern. Eine Verkehrsauffälligkeit kann sich beispielsweise durch Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss oder dem Sammeln zu vieler Punkte im zentralen Verkehrsregister („Punkte in Flensburg“) ergeben.

Akkreditiert werden die Begutachtungsstellen durch die Bundesanstalt für Straßenwesen, § 66 Abs 1 FeV. Derzeit gibt es 16 Träger in Deutschland, welche im Wettbewerb zueinander stehen. Neben DEKRA und TÜV finden sich auch kleinere Mittbewerber.

Die Akkreditierung erfolgt für längstens 10 Jahre, § 66 Abs. 4 FeV. Sie kann zurückgenommen werden, wenn die medizinisch-psychologischen Begutachtungen nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden, § 66 Abs. 6 FeV.

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